21.09.2026 | Im ersten richtigen Regenspiel seit langem besiegte Unsere Erste am Sonntag an der Duivenallee in Gemünden die Elf der FV Steinfeld/Hausen-Rohrbach verdient mit 1:0. Über 70 Minuten war man dabei das aktivere Team, kämpfte, rackerte. Erst in der Crunchtime ließ man gegnerische Chancen zu, konnten die Gäste torgefährlich werden. Schlüssel zum Erfolg war erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung.

In der 1. Halbzeit gab es beidseitig wenige Torannäherungen. Die Auswärtigen hatten eine, die Unsrigen immerhin vier. Zwei davon und die beim 1:0 waren hochkarätig.

In der 2. Halbzeit war von den Steinfeldern in puncto Torgefahr zunächst weiter nichts zu sehen. Sie waren ab da allerdings offensiv aktiver, was unseren Männern mehrfach Konter ermöglichte. Die wurden jedoch allesamt nicht erfolgreich zu Ende gespielt. Der zweite FVGS-Treffer wollte einfach nicht fallen. Ab der 82. Minute hatten die Gäste drei sehr gute Abschlüsse, brachten die Kugel aber nicht über die Linie. FVGS-Torwart und -Abwehr passten da gut auf.

Verdient war der Sieg, weil unsere Leute über die gesamten 90 Minuten mehr Ballbesitz hatten, auch mehr torgefährliche Aktionen. Sie waren die Aktiveren auf dem Feld.  

Wie vorausgesagt setzte pünktlich zu Spielbeginn Regen ein, der in wechselnder Intensität bis zum Abpfiff anhielt. Spätestens ab der 46. Minute war der Rasen rutschig und führte wiederholt zu Standproblemen bei Ballannahme und Ballkontrolle.

Der erfahrene Unparteiische trat durchgängig souverän auf, hatte die Partie jederzeit im Griff. Beide Mannschaften kamen zwar über den Kampf, gingen allerdings durchgängig fair miteinander um, machten ihm seine Aufgabe leicht.

Goldenes Tor unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff

Unsere Team spielt von Anfang an nach vorne, hat durch Angreifer Tim Hofbauer bereits in der 3. Min. einen sehr guten Abschluss, als der den auswärtigen Goalie aus etwa 16 m mit einem Schlenzer in den Knick prüft. Die Auswärtigen haben in der 10. Min. ihre erste und im 1. Abschnitt einzige gefährliche Torannäherung. In der 15. Min. muss der Steinfelder Goalie im Verlauf einer Spielaktion zweimal sein ganzes Können zeigen.

Ab da bis zur 35. Min. passiert dann vor beiden Toren zunächst erst mal nichts. Man bekämpft sich, ist vor allem im Mittelfeld unterwegs.

In der 39. Min. riskiert der kurz zuvor eingewechselte Mittelfeld-Akteur Moritz Strohmenger dann aus gut 20 m einen wuchtigen Fernschuss, der jedoch das Tor verfehlt. In der 45. Min. nach einer FVGS-Kombi über etliche Stationen das Tor des Tages. Über zuletzt Angreifer Jammo Caballero und Mittelfeld-Akteur Damian Blam gelangt der Ball in der 45. Min. zu Tim Hofbauer. Der, da etwas rechts der Mitte, zieht aus etwa 16 m sofort mit rechts ab. Der auswärtige Torwart bekommt zwar die Finger noch an die Kugel. Die ist aber so scharf getreten und dazu nass, dass sie trotzdem rechts ins Netz rauscht.

Auch nach Wiederanpfiff sind unsere Männer weiter hellwach. Sie spielen weiter nach vorne, haben, weil die Steinfelder jetzt etwas offensiver auftreten, wiederholt Kontersituationen. Die erste hat Jammo in der 52. Min.. Weitere haben Moritz in der 60., Tim mit einem 35-m-Schuss in der 65. Min. und erneut Jammo in der 80. Min..

Erstmals richtig torgefährlich werden die Gäste in der 82. Min. (!). Bis dahin hat die FVGS-Defensive nichts zugelassen. Jetzt ist die Zeit von Sebastian Popp, unserem Goalie. Und er zeigt, was er drauf hat. In dieser 82. und nochmals in der 89. Min. verhindert er jeweils durch tolle Paraden einen Gegentreffer. Danach gibt es einen letzten Konter unserer Elf. Und kurz vor dem Abpfiff schießt ein erfahrener Gäste-Angreifer dann noch ganz knapp am Tor vorbei.

Ende gut, alles gut.

Fazit:

  • Das Match gestern wurde durchgängig intensiv geführt, war kein Leckerbissen für Fußballästheten. Da der kreative Kopf des FVGS-Spiels, Mittelfeld-Akteur Artur Jurkin, fehlte, war unsere Erste spielerisch nicht ganz so einfallsreich und variabel unterwegs wie mit ihm.
  • Das glich man jedoch über Kampf und Willen aus. Torwart und Abwehr machten zum wiederholten Male einen konzentrierten Job. Und Mittelfeld und Angriff überzeugten durch Laufarbeit und Pressing, schon in der gegnerischen Hälfte.
  • Die Männer von der Fränkischen Platte wurden richtiggehend „niedergerungen“. Mittels der sonst von ihnen bevorzugten Stilmittel (Einsatz und Kampf)!

 Toll Männer!