14.03.2022 | Mit einem deutlichen, chancenlosen 0:5 unterlag die stark ersatzgebeutelte FVGS (u.a. Skiurlaub, Sperre, Trauerfall) dem Tabellendritten SpVgg Hösbach-Bahnhof im ersten Heimspiel des Jahres. Die Hösbacher Bahnhöfer kontrollierten von der ersten Minute an die Partie und spielten ihre Überlegenheit bis zum Schluss aus.

Eine Viertelstunde lang hielten unsere Spieler dagegen, doch dann platzte bei der SpVgg der Koten, nachdem sie zuvor schon einen Lattenschuss zu verzeichnen hatte. Ein Spieler konnte unbedrängt vors Tor flanken, wo ein weiterer Akteur freistehend zum 1:0 vollendete. Diese Situation war symptomatisch für das Abwehrverhalten der FV, denn auch das zweite Tor in der 23. Min. entstand so; diesmal ging ein 30-m-Freistoß der Gäste voraus.

Nach 35 Minuten verletzte sich Jens Deichmann ohne Fremdeinwirkung leider am Knie. Mit Verdacht auf eine schwere Bänderverletzung musste er vom Spielfeld getragen werden. Gute Besserung! Unsere Elf kam in der ersten Halbzeit nicht einmal(!) in den gegnerischen Strafraum und hatte somit auch keine einzige Chance zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu die Hösbacher: Eine weitere Nachlässigkeit unsererseits nutzten sie in der Nachspielzeit der 1. Hälfte noch zum dritten Treffer.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gäste einen Gang zurück und die Unsrigen kamen etwas besser ins Spiel, besonders der eingewechselte Routinier Steffen Lehofer belebte das FV-Offensivspiel. Trotzdem musste man in der 62. Min. das 0:4 einstecken, das die Bahnhöfer nach einer Ecke mit etwas Glück markierten. Und in der 80. Min. erhöhten sie mit einem sehenswerten Treffer zum 5:0-Endstand. Der mögliche Ehrentreffer blieb der FVGS leider verwehrt, denn Käptn Jan Vogt scheiterte in der 84. Min. mit einem zu unplaziert und lasch getretenen Strafstoß am gegnerischen Schlussmann. Zuvor konnte Steffen Lehofer nur mit einem Foul gestoppt werden, als er sich beim besten FV-Angriff bis vors Tor gekämpft hatte.

„Wir haben nach vorne nur ganz wenig Akzente setzen können. Und von den fünf Gegentoren waren vier, weil wir gepennt haben. Wir haben in vielen Situationen einfach Bezirksliga-unwürdig verteidigt“, so die harte Analyse von Spielertrainer Jens Fromm (Main-Echo).