Aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung besiegte unser Erste am Kirb-Sonntag in Seifriedsburg Wiesenfeld/Halsbach, einen Angstgegner aus der Frühzeit unserer FVGS, sicher und hoch verdient mit 5:0 (2:0). Die Wiesenfelder, im Offensivbereich verletzungsbedingt ersatzgeschwächt, fanden nach vorne praktisch nicht statt.
Trotz Defensivtaktik mussten sie am Ende 5 Tore hinnehmen. 3 davon erzielte Stoßstürmer Tim Strohmenger, je eines Robert Erfurt und Artur Jurkin. In beiden Spielhälften hatte der Gegner jeweils nur 1 echte Torchance. Unser Team war in allen Mannschaftsteilen besser aufgestellt. Man hätte durchaus noch mehr Tore erzielen können.
Die jederzeit faire Partie fand bei schwülen Temperaturen statt, eigentlich kein Fußballwetter. Der Boden war zwar hart, allerdings ordentlich bespielbar. Der erfahrene Unparteiische, der (so eine Zuschauerin) in einem fliederfarbenen Dress auflief, leitete das Spiel souverän, ruhig und ohne jede Hektik. Beide Mannschaften machten ihm seine Aufgabe jedoch auch nicht schwer, da sie hoch anständig miteinander umgingen. Bemerkenswert: Nicht ein einziges Mal zeigte der Schiedsrichter eine Karte. Die ganz wenigen strittigen Situationen löste er jeweils mittels einer freundlichen Aussprache.

Zur Pause bereits 2:0

Nach einer kurzen Abtastphase fanden die Unsrigen ins Spiel, machten so ab der 10. Minute „Dauerdruck“. Bereits in der 17. Min. zahlte sich das aus. Über Attila Aydogdu und Edgard Sack kommt der Ball zu Tim, der sich in diesem Moment an der linken Außenbahn etwa auf Höhe des 16-ers befindet. Tim nimmt Fahrt auf, „tankt“ sich durch, lässt dabei 3 gegnerische Abwehrspieler stehen. Am Ende zirkelt er die Kugel aus ganz spitzem Winkel, praktisch auf Höhe der Torauslinie, und ganz kurzer Entfernung mit rechts am Torwart vorbei. Weitere Torchancen ergeben sich in der Folgezeit für Dennis Gleiß und Robert. In der 33. Minute dann das 2:0, erneut durch Tim. Wiesenfeld ist in diesem Moment im Angriff. Die Abwehr steht deshalb nicht so massiert, die letzten Defensiven stehen etwa im Bereich der Mittellinie. Robert erkämpft sich die Kugel rechts außerhalb unseres Strafraums, schaltet blitzschnell um, schickt Tim mit einem präzisen Flachpass auf die Reise. Der nimmt den Ball rechts außen kurz hinter der Mittellinie an, läuft seinen Gegnern davon und schnippelt ihn von rechts in den Strafraum eindringend aus ca. 8 Metern mit rechts über den Torwart hinweg ins Tor. Danach haben wir durch Artur und Markus Mjalov weitere sehr gute Torchancen. Die beste: Wir bekommen in der 43. Min. Freistoß. Markus schlenzt die Kugel von links aus ganz spitzem Winkel mit rechts auf die Querlatte.

In Abschnitt 2 drei weitere Tore 3

Sofort nach der Pause machen die Unsrigen weiter Druck. Einen diagonalen Volleyschuss von Edgard aus gut 25 Metern kann der Wiesenfelder Torwart gerade noch zur Ecke lenken. In der 58. Min. dann das 3:0. Markus kommt nach einem diagonalen Sololauf durch die gegnerische Abwehr rechts im Strafraum in Schussposition. Aus ca. 10 Metern zieht er mit rechts ab. Seinen flach geschossenen Ball kann der Torwart nicht festhalten, er lässt ihn nach vorne abprallen. Robert passt auf, ist zur Stelle, staubt aus kurzer Entfernung ab. Nur 5 Min. später (63. Min.) das 4:0. Robert spielt zu Tim, der von links in den Strafraum eindringt. Dort schießt er aus ca. 10 Metern mit rechts flach ins lange Eck. Beim Gegner ist jetzt erstmals Resignation zu verspüren. Allerdings verzeichnet er in der 80. Min. nochmals eine torgefährliche Aktion, die erste (!) im 2. Abschnitt. In der 88. Min. dann der Schlusspunkt. Markus spielt nach einem links begonnenen diagonalen Dribbling zu dem von rechts einlaufenden Artur. Der zieht in „Robben-Manier“ nach innen und schließt in mittiger Position aus ca. 16 Metern mit links flach ab. Sein Schuss wird von einem Abwehrspieler abgefälscht, landet dadurch nicht im langen Eck, sondern unhaltbar mittig im Tor. Danach trudelt das Spiel aus.

Fazit

- Infolge einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewann unsere Erste souverän und hoch verdient. Man spielte ruhig und abgeklärt, setzte seine individuelle Qualität in allen Mannschaftsteilen clever ein.

- Dass unsere Mannschaft in der Lage ist, ansehnlichen Kombinationsfußball zu spielen, hat sich mittlerweile „herumgesprochen“. Auch bei kritischen (Fußball-) Zeitgenossen. Selbst die anerkennen dies inzwischen.

- Und jetzt noch „aus gegebenem Anlass“ ein Sonderlob für einige „fleißige Bienen“, die für den Mannschaftserfolg genauso wichtig sind wie unsere 3 Top-Torjäger. Edgard Sack zeigt sich derzeit bärenstark auf der linken Außenbahn. Attila Aydogdu zieht die Bälle im Mittelfeld förmlich an, spielt so gut wie keinen Fehlpass. Immer besser ins Spiel kommt Robert Erfurt. Der „Rückkehrer“ ist kombinationssicher und torgefährlich, eine echte Verstärkung für unser Mittelfeld. Und nicht zu vergessen unser Torwart: Marcel Jamil spielt ohne jeden Schnick-Schnack, erledigt seine Aufgaben jederzeit zuverlässig.