Hoch verdienter Auswärtssieg

05.08.2018 | In einer von unserer Mannschaft durchgängig bestimmten gutklassigen Partie gewann man am Ende hoch verdient mit 4:3 in Gramschatz. Die FVGS ließ noch zahlreiche Chancen aus und hätte deutlich höher gewinnen müssen. Wie schon im Vorjahr wurde die Partei zwischendurch auch hitzig und hektisch.

Halbzeitergebnis gnädig für die Heimelf

Schon vor dem toll herausgespielten und auch im Abschluss sehenswerten 1:0 in der 25. Minute (Tim Strohmenger, klug auf die Reise geschickt, geht links bis an die Grundlinie und spielt von dort überlegt zurück; Artur Jurkin, in diesem Moment zentral etwa sechs, sieben Meter vor dem Tor, nimmt den Ball volley und hämmert ihn mit seinem starken Linken als Seitfallzieher halbhoch-mittig in die Maschen) hatten Artur, Edgard und Tim sehr gute Einschussmöglichkeiten. Auch nach dem Tor kombinierte unsere Mannschaft ansehnlich weiter. Artur Jurkin hatte dabei weitere Hochkaräter. Einmal probierte er es volley, das andere Mal zimmerte er einen Freistoß an die Querlatte. Dann in der 38. Minute urplötzlich und hoch glücklich das 1:1. Es war dies erst der zweite halbwegs gefährliche Angriff der Maidbronner auf unser Tor. Doch unsere Truppe ließ sich davon nicht beeindrucken, kombinierte weiter mutig nach vorne. Und schon in der 42. Minute vollendete Tim, von links in den Strafraum eindringend, überlegt ein kluges Zuspiel von Markus Mjalov zum 2:1. Eine weitere gute Freistoßmöglichkeit in der Nachspielzeit misslang Markus.

Auch in der zweiten Halbzeit tonangebend

Unmittelbar nach Wiederanpfiff spielte Artur Jurkin Tim Strohmenger, der vom rechten Strafraumeck in den Strafraum eindrang, klug frei. Der Kapiätn rutschte aber auf dem harten Geläuf aus und kam dadurch nicht zum Abschluss.
 
In der 53. Minute dann eine unschöne Aktion der Gastgeber. Ralf Popp versetzte Johnny Scholz - er war bereits in der 1. Halbzeit für Tobias Müller gekommen, der sich ohne Fremdeinwirkung einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte - einen Kopfstoß, den der insgesamt nicht besonders lauffreudige (oder - fähige) Schiedsrichter offenbar nicht sah, jedenfalls nicht ahndete. In der Folge kam es zu einer Rudelbildung, auch Maidbronner Zuschauer mischten verbal mit. Der hitzköpfige Popp wurde danach sofort ausgewechselt.
 
Ab dieser Situation kam Hektik in die Partie, von der sich die Unsrigen phasenweise etwas anstecken ließen. Einige wenige beschäftigten sich von da an immer wieder mal nicht mit dem Spiel, sondern verbal mit einem Gegenüber (Gegenspieler; Schiedsrichter). Unbeeindruckt von der Hektik blieb unser Offensivspiel. Folgerichtig erhöhte Edgard Sack in der 62. Minute von rechts mit einem überlegtem Schuss ins lange Eck auf 3:1. Artur Jurkin hatte ihn im Strafraum herrlich angespielt. Im Anschluss daran hatte Markus Mjalov zweimal nach Dribblings die Chance, das Ergebnis zu erhöhen. Dazu traf Jurkin zum zweiten Mal an diesem Tag die Querlatte.
 
Aus dem Nichts heraus und völlig überraschend gelang dem Gegner in der 78. Minute nach einem Freistoß per Kopf der Anschlusstreffer zum 2:3. Es war dies die erste Aktion des Torschützen. Er war unmittelbar vor Ausführung des Freistoßes eingewechselt worden. Maidbronn machte nun auf. Was blieb ihnen auch anderes übrig. Das nächste Tor schoss aber die FVGS. In der 2. Minute der Nachspielzeit drang Tim Strohmenger erneut von Artur Jurkin freigespielt von rechts in den Strafraum ein, wo er vom Tormann von den Beinen geholt wurde. Ein glasklarer Elfmeter, den Artur Jurkin sicher flach mit links ins rechte Eck verwandelte. Damit war der Deckel drauf. Das 3:4 der Maidbronner zehn Sekunden vor Abpfiff war nur noch Ergebniskosmetik.
 
 
Fazit:
 
Ein sehr gutes Spiel unserer Ersten bei einem unangenehmen Gegner, gegen den wir uns in der Vorsaison noch sehr schwer taten. Infolge (spielerischer) Unterlegenheit und daraus entstandenem Frust griffen die Maidbronner mitunter zu Mitteln, die nicht regelgerecht waren, der Schiedsrichter aber nicht ahndete. Bis auf einige kurze Phasen in der 2. Halbzeit blieb unser Team jedoch unbeeindruckt, ruhig und souverän, zeigte vor allem, wie Main-Post und Main-Echo unisono berichteten, nach vorne, welche Qualität man hat und was man kann. Das (knappe) Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf, insbesondere was die spielerische und Spielüberlegenheit unserer Mannschaft betrifft.